Die sächsischen Impfzentren werden ab dem 11. Januar 2021 in Leipzig in Betrieb gehen

Bisher hat der Freistaat 68.250 Impfdosen für 34.125 Menschen erhalten. Nach Zustimmung der Konferenz der Gesundheitsminister sind 50 Prozent des abgegebenen Impfstoffs für die notwendige zweite Impfung vorgesehen. Über die Hälfte der Impfdosen (38.025 Dosen) wurden an die Krankenhäuser abgegeben, die ihre Mitarbeiter auf eigene Verantwortung impfen. Dies entspricht der priorisierten Anzahl der Klinikmitarbeiter von 19.000 Personen. Die Situation dort ist besonders schlimm. Der Rest steht mobilen Impfmannschaften für die Pflegeeinrichtungen und ab dem 11.01.2021 den Impfzentren zur Verfügung.

Für Januar etwas mehr als 100.000 Impfdosen für Sachsen

Für den Januar 2021 wurden von der Bundesregierung für den Freistaat insgesamt 102.375 Impfstoffdosen für 51.187 Personen angekündigt. Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Kontinuierliche Impfung ist uns jeden Tag und auch über die Feiertage wichtig. Wir haben dies umgesetzt. Wenn wir die Impfzentren sofort eröffnet hätten, hätten sie nach kurzer Zeit wieder schließen müssen, wie es anderswo passiert ist. weil der Impfstoff Es gab einen Mangel an Vorräten. Deshalb haben wir uns für diesen Weg entschieden. „

Die Impfung wird seit dem 27. Dezember 2020 von mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen und Mitarbeitern in Krankenhäusern durchgeführt. Sie führen die Impfungen selbst durch. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen gilt eine Bundesverordnung zur Priorisierung von Personengruppen. In Sachsen fallen rund 457.000 Menschen in die Gruppe mit der höchsten Priorität. Nach aktueller Planung ist davon auszugehen, dass bis Ende Januar 2021 rund 18 Prozent der Priorisierungsgruppe 1 geimpft werden können.

Ab nächster Woche werden in ganz Sachsen bis zu 2800 Impfungen pro Tag berechnet. Die Anzahl der geplanten Impfdosen für die mobilen Teams und Impfzentren in ländlichen Gebieten richtet sich nach der jeweiligen Bevölkerung. Jedes Impfungsteam kann in den ländlichen Gebieten 100 Dosen pro Tag impfen, und zwei Teams können in den unabhängigen Städten 200 Dosen impfen. Die restlichen Dosen gehen an die Impfzentren. Nach aktuellen Berechnungen werden jedem Impfzentrum zunächst 50 bis 230 Impfdosen pro Tag zugeteilt, je nach Bevölkerungsanteil im Distrikt. Wenn mehr Impfstoff eintrifft, kann dieser jederzeit in das System eingespeist werden.

Terminbuchung

Die Terminbuchungsseite für einzelne Impftermine sollte am 11. Januar 2021 online sein. Eine Hotline für Terminbuchungen wird in Kürze eingerichtet. Eine Impfung im Impfzentrum ist nur nach Vereinbarung möglich. Impftermine können zunächst nur für Mitglieder der Prioritätsgruppe 1 gebucht werden. Die Einzelheiten werden rechtzeitig mitgeteilt.

Der Fokus liegt zunächst auf Personen über 80, die einen Termin im Impfzentrum vereinbaren können. Staatsminister Köpping: „Hier appelliere ich auch an die Solidarität und Unterstützung der Angehörigen, wenn es darum geht, Termine zu vereinbaren und zum Impfzentrum zu gelangen.“ Es wird auch eine Lösung für weniger mobile Menschen über 80 geben, die nicht zu einem Impfzentrum kommen können. Wer sich impfen lassen will, erhält ein Angebot.

Impfprioritäten

Nach der Bundesimpfverordnung stehen für die Koronaimpfung folgende Prioritäten an erster Stelle:

  • über 80 Jahre alt
  • Menschen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder betreut werden oder arbeiten
  • Pflegepersonal in ambulanten Pflegediensten
  • Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten, als Dienstleister für spezialisierte ambulante Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Gebieten mit infektionsbedingten Aktivitäten und
  • Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen, die Personen mit hohem Risiko behandeln, überwachen oder betreuen (insbesondere Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin).

Informationen zu den Impfzentren

Das Sozialministerium hat das Deutsche Rote Kreuz Sachsen (DRK) beauftragt, die Einrichtung und den Betrieb der Corona-Impfzentren zu koordinieren. Die DRK hat zusammen mit dem Regionalkommando der Bundeswehr und der Organisation für technische Hilfe eine Task Force eingerichtet, die durch lokale Task Forces auf Bezirksebene ergänzt wird. Beteiligt sind auch die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe und Malteser sowie die kommunale Ebene. Der Verband der gesetzlichen Krankenversicherungsärzte (KVS) ist für das medizinische Personal zuständig.

Die Impfzentren selbst sollten täglich geöffnet sein. Die DRK plant zehn Stunden unter der Woche und acht Stunden am Wochenende. Ein Impfzentrum wird mit mindestens zwei Impflinien ausgestattet. Die größten Objekte können jedoch nach Bedarf auf bis zu zehn solcher Routen erweitert werden. Pro Tag können bis zu 13.000 sächsische Bürger geimpft werden.

Weitere lokale Zweigstellen der Impfzentren sollen in Absprache mit den Distrikten eingerichtet werden, sobald weitere Impfstoffe verfügbar sind. Dies ist derzeit nicht möglich.

Informationen zum Impfzentrum in Leipzig

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