Einweihung des Chanukka-Kerzenhalters – Stadt Leipzig

Martin Stern, der Sohn einer ehemaligen Leipziger Frau jüdischer Herkunft, besitzt den Kronleuchter Israelitische Religionsgemeinschaft Leipzig und der Stadt Leipzig gegeben. Es wurde von der Stern Family Charitable Foundation finanziert. Der 3,50 Meter hohe elektrische Kerzenhalter wurde von den Theaterwerkstätten von hergestellt Leipziger Oper und soll jedes Jahr am Denkmal auf Chanukka platziert werden.

„Für mich ist es ein ganz besonderes und wichtiges Zeichen der Versöhnung und des Zusammenseins, dass nach so vielen Jahren ein Chanukka-Kerzenhalter steht – und an diesem historischen Punkt, der für die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Leipzig so wichtig ist“, betonte Bürgermeister Burkhard Jung Die Bedeutung. „Ich danke dem Spender von ganzem Herzen für dieses großzügige Geschenk an die Gemeinde und die Stadt. Mögen wir viele schöne Chanukka-Feiern gemeinsam und in Frieden feiern.“

Beginn der Weihnachtszeit und Zeichen gegen Antisemitismus

Die erste Kerze auf dem achtarmigen Kerzenhalter wird von Vertretern der jüdischen Gemeinde und der Stadt Leipzig angezündet. Dies markiert den Beginn des achttägigen jüdischen Festivals und symbolisiert Versöhnung und Toleranz. Die gemeinsame Zündung sollte auch ein Beispiel gegen Antisemitismus sein. Aufgrund der Pandemie finden die Feierlichkeiten nur in einer kleinen Gruppe und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der regionale Rabbiner Zsolt Balla wird vor Ort Gebete sprechen, mit seiner Gitarre Lieder rezitieren und die erste Kerze des Chanukka-Kerzenhalters anzünden. Der Vorsitzende der israelitischen Kongregation Leipzig, Küf Kaufmann, der Erste Bürgermeister Torsten Bonew und der Spender Martin Stern werden live miteinander verbunden.

Der Ort des Denkmals wurde aufgrund seiner hohen symbolischen Bedeutung gewählt. Während der Reichspogromnacht 1938 wurde neben zahlreichen jüdischen Einrichtungen auch die Große Gemeinschaftssynagoge in Brand gesteckt und von den Nationalsozialisten zerstört. Ein Denkmal erinnert heute an die Opfer und ist daher eng mit dem jüdischen Leben und der Kultur der Erinnerung verbunden. Das achttägige jüdische Lichterfest Chanukka basiert auf dem jüdischen Kalender und beginnt normalerweise im Dezember. Eine der acht Kerzen wird jeden Tag angezündet. Die anderen Lichter werden symbolisch mit einer neunten Kerze in der Mitte beleuchtet.

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