Breitbandausbau – Alle Schulen und bisher unterversorgten Wohn- und Gewerbegebiete sind an das Glasfasernetz angeschlossen

Die Maßnahmen umfassen 165 Kilometer Tiefbau. Rund 1.200 Kilometer Glasfaser und 455 Kilometer leere Leitungen werden verlegt. Dies bedeutet, dass alle öffentlichen und privaten Schulen, die noch keine Glasfaserverbindung haben, Zugang zum Breitbandnetz haben. Der Bezirk Hohenheida-Gottscheina wird vollständig miteinander verbunden. Es gibt auch einzelne Straßen in verschiedenen Wohn-, Gewerbe- und Mischgebieten. Um die höchstmöglichen Verbindungsraten zu erreichen, ist es wichtig, dass die betroffenen Eigentümer den Entwicklungsunternehmen Zugang zu ihren Immobilien gewähren.

Schnelle Internetverbindung als Teil des Basisdienstes

„Die Pandemie hat uns deutlich gemacht, wie wichtig eine Hochleistungs-Breitbandverbindung für Schulen, Unternehmen und private Haushalte ist. Für mich ist eine schnelle Internetverbindung Teil des Basisdienstes. Sie stellt sicher, dass niemand und unsere Unternehmen zurückgelassen werden bleiben wettbewerbsfähig. Wir investieren allein in Leipzig in diesen Freistaat, mehr als 9,1 Millionen Euro für dieses Projekt „, sagt Martin Dulig.

Burkhard Jung: „Mit den unterzeichneten Verträgen können die Unternehmen mit der Umsetzung beginnen. Dies wird die unterversorgten Gebiete in Leipzig erschließen. Dank des Breitbandausbaus sind rund 2.250 Haushalte und 157 Schulen mit Glasfaser verbunden und können von den Dienstleistungen profitieren und die Möglichkeiten eines schnellen Netzwerks. „

Clemens Schülke, amtierender Leiter der Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Digital: „Neben Haushalten und Schulen werden rund 370 Unternehmen eröffnet, die ihnen den Zugang zum Hochleistungs-Internet ermöglichen. Auf diese Weise leisten wir einen Beitrag an unsere Unternehmen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. „

Auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft

Das Expansionsprojekt hat einen Wert von 23 Millionen Euro. Ein großer Teil davon wird durch das Breitbandfinanzierungsprogramm von Bund und Ländern finanziert.

Der Ausbau des Glasfasernetzes steht im Einklang mit den Bemühungen der Bundesregierung, eine Gigabit-Gesellschaft zu schaffen. Neben bekannten Anwendungen wie Video-Streaming werden Homeschooling und Home Office unterstützt. Mit der Erweiterung werden Geschwindigkeiten von bis zu einem GBit / s möglich. Eine Erhöhung auf bis zu zehn Gbit / s ist möglich, ohne die aktive Technologie zu ändern. Dies bedeutet, dass das Netzwerk auch ein gutes langfristiges Potenzial bietet.

Ausschreibung zur Umsetzung

Um dieses Ziel zu erreichen, führte das Amt für wirtschaftliche Entwicklung 2017 eine Bestandsanalyse durch und identifizierte die förderfähigen Bereiche. Eine Änderung der Finanzierungsbestimmungen im Jahr 2018 ermöglichte es, die geplante Verbindung von FTTC (Glasfaser zum Bordstein) auf FTTB (Glasfaser zum Gebäude) zu verbessern.

Für die Ausschreibung wurden drei Lose erstellt. Die Business Development Agency begleitete den gesamten Prozess von der Ausschreibung bis zur Auftragsvergabe. Nach mehreren Verhandlungsrunden erhielten die folgenden drei Bieter den Auftrag:

Los 1 – Hohenheida-Gottscheina: HLKomm
Los 2 – Wohn-, Gewerbe- und Mischgebiete: Vodafone
Los 3 – Schulen: Bieterkonsortium Netz Leipzig / HLKomm

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