Sachsen startet Stabilisierungsfonds für mittelständische Unternehmen – Stadt Leipzig

„Kredite und Zuschüsse waren zu Beginn der Krise ein schneller Anker. Jetzt ist es wichtig, die Beschäftigung langfristig zu sichern. Denn in den letzten Jahren haben wir viele Unternehmen gefördert und Investitionen gesichert, damit Arbeitsplätze geschaffen werden können – all dies hat.“ Ich freue mich, dass wir dafür mit dem Stabilisierungsfonds ein weiteres gut ausgestattetes Instrument anbieten können „, sagt der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Das sächsische Finanzministerium ermöglicht den Aufbau des Fonds durch staatliche Garantien von bis zu 292,5 Millionen Euro. „Jetzt ist es wichtig, ein Instrument zur Unterstützung mittelständischer Unternehmen in Sachsen zu schaffen“, sagt Finanzminister Hartmut Vorjohann. „Mit der Übernahme der Garantie stellen wir sicher, dass der Stabilisierungsfonds mit Flexibilität und Bedürfnissen ausgestattet ist.“

An wen richtet sich der Fonds?

Der Stabilisierungsfonds richtet sich an produzierende Unternehmen und produktionsbezogene oder technologieorientierte Dienstleister in Sachsen und unterstützt mittelständische Unternehmen, die für die sächsische Wirtschaft so wichtig sind – zusätzlich zum auf große Unternehmen ausgerichteten Bundesfonds für wirtschaftliche Stabilisierung . Der sächsische Stabilisierungsfonds wird zunächst Aktien und aktienähnliche Fonds bis zu 800.000 EUR bereitstellen. Der Fonds wird für zusätzliche Investitionen von maximal 2,4 Mio. EUR ausreichen, wenn Deutschland die Genehmigung der EU-Kommission für höhere Eigenkapitalbeihilfen in seinem eigenen föderalen Rahmen angenommen hat. Das steht noch aus.

Wirtschaftsminister Dulig fuhr fort: „Das Ende des Geschäftsjahres steht vor der Tür. Bei der Analyse der Kreditwürdigkeit betrachten die Banken den Jahresabschluss und die Eigenkapitalquote. Deshalb haben wir beschlossen, unser Aktienangebot zu erweitern, damit Unternehmen stabilisiert werden können und wieder investieren Dass sich die Märkte verändern. Ob Unternehmen wettbewerbsfähig sind, wird zunehmend von ökologischen und sozialen Standards bestimmt. Der Stabilisierungsfonds achtet daher bei der Genehmigung von Fonds besonders auf diese Aspekte, um den Weg aus der Krise in Richtung einer modernen, zukunftsorientierten zu finden eine Wirtschaft führt. „

„Wir wollen Unternehmen begleiten, die vor der Krise wirtschaftlich solide waren und eine gute Prognose für die Zukunft in den derzeit schwierigen Zeiten haben“, fügt Vorjohann hinzu. „Wir haben den Genehmigungsprozess so unbürokratisch wie möglich organisiert und in die Hände der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft gelegt, einer erfahrenen Tochtergesellschaft der Sächsischen Aufbaubank.“

Dr. Katrin Leonhardt, Geschäftsführerin der Sächsischen Aufbaubank, betont: „In enger Zusammenarbeit mit dem sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und dem Staatsministerium für Finanzen haben wir den angekündigten Stabilisierungsfonds auf Hochtouren aufgelegt. Mit diesem Investmentfonds Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der notwendigen Eigenkapitalbasis, insbesondere für mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern. Damit wollen wir die Position unserer Unternehmen im Wettbewerb gegenüber Lieferanten und Kreditgebern sichern. und eröffnen Möglichkeiten für innovative Neuinvestitionen und sind nachhaltig. „

Anfragen

Finanzierungsanträge aus dem Stabilisierungsfonds können bei der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH (SBG) eingereicht werden. Die Bedingungen für die finanzielle Unterstützung sind den Beteiligungsgrundsätzen des Stabilisierungsfonds zu entnehmen, die auf dem UBS Website veröffentlicht werden.

Hintergrund

Der Freistaat Sachsen und die Bundesregierung reagierten frühzeitig auf die wirtschaftlichen Folgen der Koronakrise in sächsischen KMU. Soforthilfekredite in Höhe von 751 Millionen Euro wurden an sächsische Unternehmen über das staatliche Programm „Sachsen hilft sofort“ und 680 Millionen Euro über die Bundeszuschussprogramme ausgezahlt. Der Corona Startup Aid Fund (CSH) – ein weiteres Instrument des sächsischen Impulsprogramms, das im August bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MBG) eingerichtet wurde – hat den sächsischen Startups bereits 5,6 Millionen Euro zugesagt und unterstützt damit Finanzierungsrunden in Höhe von insgesamt 15 Millionen Euro.

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