11. August 2020

E-Mobilität: Stadt legt Bedarfsanalyse pro Ladeinfrastruktur vor

In der Dienstberatung des Oberbürgermeisters wurde das Konzept auf Vorschlag von Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht bestätigt, die Ratsversammlung erhält es nach der Sommerpause als Informationsvorlage. 

2025 voraussichtlich rund 12.500 E-Fahrzeuge in Leipzig

Die nach wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kriterien erstellte Studie gibt darüber Auskunft, mit welcher Anzahl zugelassener E-Fahrzeugen in Leipzig bis zum Jahr 2025 zu rechnen ist. Sie leitet daraus die benötigte Anzahl und Verteilung von Ladepunkten im öffentlichen Raum ab. Betrachtet wurden drei Szenarien für E-Mobilität bis zum Jahr 2025: Minimal-, Trend- und Maximalszenario.

Ausgegangen wird von folgendem Stand zum 1. Januar 2020:

Zu diesem Zeitpunkt waren 743 rein elektrisch betriebene PKW sowie 78 elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge gemeldet. Dem stand eine Ladeinfrastruktur aus 111 öffentlichen, 106 halböffentlichen sowie mindestens 152 privaten Ladepunkten gegenüber. Diese waren auf 110 Standorte im Stadtgebiet verteilt. 

Für das Jahr 2025 errechnet das aktuell wahrscheinlichste Trend-Szenario 12.450 überwiegend privat zugelassene E-Fahrzeuge in Leipzig. Demnach wäre ein Bestand von 1.388 Ladepunkten verteilt über das Stadtgebiet sinnvoll. Standort-Schwerpunkte bilden dabei Stadtteile mit vielen Mehrfamilienhäusern (Mitte, Ost).

Ladeinfrastruktur soll ausgebaut werden

„Das Konzept ist eine wichtige Investitionsvoraussetzung für nationale oder internationale Betreiberunternehmen. Es soll helfen, neue Partner für den bislang ausschließlich von der Leipziger Gruppe vorangetriebenen Ausbau der Ladeinfrastruktur zu finden“, betont Clemens Schülke, Amtsleiter der städtischen Wirtschaftsförderung

Interessierte Anbieter können sich an das Amt für Wirtschaftsförderung wenden (wirtschaft@leipzig.de, Tel. 0341 123-5885). Die Leipziger Wirtschaftsförderung informiert die Unternehmen und unterstützt bei der Fördermittelbeschaffung.

Finanziert wurde die Untersuchung als Teil des Green City Plans. Die Leipziger Gruppe unterstützte die Erstellung des Konzeptes. Der Ausbau bedarfsgerechter, diskriminierungsfreier Ladeinfrastruktur gehört zu den Maßnahmen der Stadtverwaltung, die Stadt Leipzig zur Stadt für intelligente Mobilität zu entwickeln.

 

 

Quelle: Leipzig.de

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