11. August 2020

Leipziger Max-Planck-Institut wird wie Hotspot welcher Paläogenetik ausgebaut

Durch die Berufung von Johannes Krause und der Einrichtung einer Core Facility für alte DNA (Desoxyribonukleinsäure) kann die langjährige Tradition der Leipziger Paläogenetik auch nach der Emeritierung von Svante Pääbo im Jahr 2028 fortgeführt werden.

Neue Visionen für die Zukunft

Die beiden erfolgreichen Schwesterinstitute in der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft mit dem gemeinsamen Thema „Evolutionsgeschichte des Menschen“, das MPI für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und das MPI für Menschheitsgeschichte in Jena, werden in den kommenden Jahren umstrukturiert, um die Forschungsprofile beider Standorte zur biologischen und kulturellen Menschheitsentwicklung zu optimieren. Einige Emeritierungen am MPI in Leipzig und eine sich teilweise überschneidende Forschungsagenda beider Institute haben die Max-Planck-Gesellschaft zu dieser Umstrukturierung veranlasst, die neue Visionen für die Zukunft beider Institute ermöglicht.

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Das MPI für evolutionäre Anthropologie wurde 1997 gegründet. In derzeit sechs Abteilungen arbeiten Forschende aus mehr als 30 Ländern und aus verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam daran, die Geschichte der Menschheit mit Hilfe vergleichender Analysen von Genen, Kulturen, kognitiven Fähigkeiten, Sprachen und Sozialsystemen vergangener und gegenwärtiger menschlicher Populationen sowie Gruppen dem Menschen nahe verwandter Primaten zu erforschen.

Weitere Informationen

www.eva.mpg.de

Quelle: Leipzig.de

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