AnalyseBau / ImmobilienFinanzenImmobilienimmowelt PreiskompassWirtschaft

13. Ausgabe immowelt Preiskompass: Stimmungswende am Immobilienmarkt – Angebotspreise steigen in 14 Städten um 1,9 Prozent

Die Immobilienpreise auf dem deutschen Markt haben nach zwei Jahren rückläufiger Preise im ersten Quartal 2024 eine Trendwende erlebt. Laut dem 13. immowelt Preiskompass sind die Angebotspreise von Bestandswohnungen in 14 der 15 größten deutschen Städte angestiegen, im Durchschnitt um 1,9 Prozent. Die gestiegene Nachfrage wird durch sinkende Bauzinsen und niedrigere Immobilienpreise gefördert. Dieser Trend wird voraussichtlich auch in den kommenden Monaten anhalten.

In den Metropolen wie Köln, München und Hamburg sind die Preise für Wohneigentum im ersten Quartal gestiegen. Köln verzeichnete einen Anstieg von 2,7 Prozent, München von 2,4 Prozent und Hamburg von 1,5 Prozent. Berlin hingegen erlebte einen leichten Rückgang um 1,0 Prozent. Auch Städte wie Stuttgart, Bremen und Leipzig zeigen eine Trendumkehr mit steigenden Preisen nach einem Zeitraum rückläufiger Preise.

Die verbesserte Leistbarkeit von Wohneigentum wird durch gesunkene Zinsen unterstützt. Die monatlichen Kosten für die Darlehensrückzahlung sind in Städten wie München, Frankfurt, Stuttgart, Köln und Hamburg um mehrere hundert Euro gesunken. In Frankfurt stiegen die Preise im zweiten Quartal in Folge um 2,0 Prozent, während Dortmund den stärksten Anstieg von 2,8 Prozent verzeichnete.

Die Berechnungen basieren auf Wohnungsangeboten auf immowelt.de und geben Einblick in die dynamische Lage auf dem Immobilienmarkt. Weitere Informationen und Analysen finden Sie im immowelt Preiskompass.



Quelle: immowelt / ots

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"